Lebendmöbel - der Mensch wird zum Inventar

Definition Lebendmöbel (Begriffserklärung)

Lebendmöbel beschreibt die Fetisch-Praxis, Menschen als Inventar zu benutzen.

Lebendmöbel gehört in den Bereich Forniphilie, ein weiterer Bereich wären beispielsweise Lebendinventar.

Der Fetisch Lebendmöbel kennt viele Formen, abhängig von den persönlichen Vorlieben und der Kraft, Ausdauer oder Schmerzgrenze einer Person.

Die Bedeutung des Fetisch Lebendmöbel * das wohlinszenierte Rollenspiel der Objektivierung eines Menschen

Als Lebendmöbel genießt der SUB es, quasi entmenschlicht zu werden und als ein Möbelstück zu dienen.

Der/die Sub wird zum Beispiel:

  • aus Freude des DOM oder
  • als Bestrafungsrituatl oder
  • als Erziehungsritural

zu einem  Möbelstück, das dem Dom dient. Dieser benutzt es ganz nach seinem Gutdünken - oder läßt es auch einfach so rumstehen.

Merkmale eines Lebendmöbels

Lebendmöbel sind naturgemäß

  • bewegungslos aus eigener Kraft oder per Fixierung
  • stumm (Notfälle beachten, siehe weiter unten)
  • willenlos
  • hochausdauernd

Beispiele für Lebendmöbel - die häufigsten angewendeten Formen

Im Grunde kann jeder Sub jedes Möbelstück werden. Hier kommt es ganz auf die Vorlieben des Dom oder der Partner an.

Diese Lebendmöbel werden am häufigsten praktiziert:

  • ein Mensch wird zu einer Sitzgelegenheit degradiert, wie z.B. einem Sessel oder einem Stuhl
  • ein Mensch wird zu irgendeinem anderen Möbelstück herabgestuft und eingesetzt, zum Beispüel als Anrichte, auf der Gäste Dinge ablegen oder als Kleiderständer (Lebendinventar)
  • ein Mensch wird zu einem Hocker gemacht, etwa um die Füße der Herrschaft darauf auszuruhen
  • ein Mensch wird zu einer Lebendtoilette gemacht
  • ein Mensch wird zu einem Tisch umfunktioniert

Warnhinweis: Die Verantwortung des Dom

Bei allem Gehorsam und bei aller Untertänigkeit:

Ein Notausstieg für den/die Sub ist Pflicht und nicht diskutabel.

Ein Lebendmöbel ist bewegungsunfähig, oft über längere Zeit. Das kann durchaus körperlichen Schadenanrichten, der vom Dom durch

  • Häufiges Überprüfen der Fixierung und des Zustandes des Sub
  • Aufmerksames beobachten des Sub hinsichtlich einer Notausstiegsforderung
  • beobachten ob und in welchen Grenzbereichen sich der Sub befindet
  • Sofortiges uneingeschränktes Reagiern auf ein Stopwort des Sub

Bei häufigerem Einsatz eines Lebendmöbelstücks ist zudem wertvoll, sich "danach" und auch "davor" über die bisherigen Erfahrungen zu verständigen, um so Risiken zu erkennen und auszuschalten.

Motivation ausgeliefert sein: Das unbändigbare Gefühl des Ausgeliefert seins

Wer kein Mensch ist, wer nicht einmal ein Tier ist, kann sich nicht wehren.

Dieses Element ist  ein typischer Wunsch, wenn man zu einem Gegenstand gemacht wird.

Wehrlos ausgeliefert sein. Dabei ist in der Regel eine maximalgrenze besprochen, innerhalb derer das Möbelstück einfach nur zu funktionieren hat.

Motivation Benutzt werden

Ein Möbelstück ist ein Nutzgegenstand.

Sich als ein Möbelstück benutzen zu lassen, ist eine sehr intensive und harte Form des Dienens.

Während im SM-Bereich oder in normalen Erotikbereich jemand oft "bespielt" wird,  muß das Möelbstück oft lange und unbeweglich in der selben Zwangs-Position verharren.

Beide werden stolz sein. Der Dom, weil er sein Lebendmöbel gut im Griff hat und der Sub, weil es das schafft.

Die äußere Erscheinungsform des Lebendmöbel

Die Erscheinungsform ist ein wichtiger Faktor bei Lebendmöbeln.

Die Erscheinungsform eines Lebendmöbel sind üblicherweise meistens:

  • nackt
  • Lederkleidung
  • Spezialkleidung je nach Vorlieben

Erscheinungsform Nacktheit

Ein echtes Möbelstück ist üblicherweise nicht bekleidet und man kann ungehindert jeden Millimeter sehen und berühren. Verfechter von Lebendmöbeln bevorzugen daher oft völlige Nacktheit, gleich ob bei Frau oder Mann. Nacktheit. Sie erhöht zudem den Effekt der Demütigung, der Objektivierung zu einem Gegenstand und demonstiert die Rechtlosigkeit in perfekter Weise.

Fetisch-Erscheinungsform Lederkleidung

Den Vorlieben sind natürlich keine Grenzen gesetzt Manch einen macht es auch tierisch an, an die Situation angepaßte Lack-, Leder- oder Latexkleidung vorzuschreiben. Die Art der Kleidung hängt in erster Linie natürlich von den Vorlieben des Dom und den Fähigkeiten des Sub ab. Zudem gibt es Situationen, wo der nackte Zustand nicht geht, wie oben in dem Beispielbild der Sitzmöbe auf dem CSD in Köln.

Erscheinunsform Spezialkleidung

Es muß nicht nur nackt oder LLL sein. Je nach vorlieben sind auch alle anderen denkbaren Form der Bekleidung oder zur-schau-stelluung möglich.

Mentale Fesselung - die Meisterleistung - die besonders anspruchsvolle Form

Reale Möbelstücke können naturgemäß ihre Position nicht von sich aus verändern.

In einem fortgeschrittenem Stadium wird üblicherweise keine reale Fesselung stattfinden.

Das Lebendmöbel hat eine unbequeme Position aus freien Stücken einzuhalten, schon alleine um seine Herrin/seinen Herrn nicht zu enttäushen und seine Möbelfunktion nicht vorzeitig zu verlieren.

Noch schlimmer wäre es, wenn man seine Herrschaft sogar dadurch blamieren würde

Man spricht deshalb hier von mentaler Fesselung, die quasi einem Meisterstück gleich kommt.

Reale Fesselung - Demütigung pur oder auch der Lehrling

Auf dem Beispielbild oben sieht man zwei öffentlich benutzte Sitzgelegenheit.

Die beiden Männer würden das sicher auch ohne Fixierung tun.

Die Fixierung dient hier sicher nicht alleine dem Funktionieren der beiden Sub sondern vor allem um zu zeigen, die können gar nicht anders, selbst wenn die Damen sich jemand unsympatischen aus dem Publikum holen.

Je nach Situation kann es aber auch aus dem Grunde der Ausbildung sein, was auch beschämend für den Sub ist. Jeder sieht, daß er den Erwartungen noch nicht gerecht wird und daher konditioniert werden muß.

Die Art der Benutzung

In der Regel hängt die Art der Benutzung eng mit der jeweiligen Möbelnutzung mit den jeweiligen Vorlieben zusammen. So kann es auch zu hautnahem Miterleben beider Parteien kommen. Der Sub muß machen lassen, der Dom macht.

Beispiel für die Nutzungsart:

Beide Partner werden immer eine zueinander passende Neigung haben, dies kann beispielsweisefolgende Formen haben:

  • Beispiel Lebendtoilette: Hier kann man davon ausgehen, daß zumindest die Lebendtoilette eine Vorliebe für NS oder KV hat und sich an der entsprechenden Nutzung erfreut.
  • Beispiel Aschenbecher: Hier kann man davon ausgehen, daß beide Partner eine Vorliebe für Rauchen haben und der Sub sich über eine entsprechende Nutzung freut.
  • Beispiel Kerzenhalter: Früher oder später wird die Kerze tropfen. Logischerweise ist hier eine Vorliebe für Wachs oder Wachsspiele anzunehmen.

Die Grenzen zum Robot-Fetischismus

Ist ein Lebendmöbel nun eigentlich noch lebendig oder schon eher nicht mehr.

Es gibt auch einen Bereich des Robt-Fetischismus, der ganz ähnlich funktioniert wie Lebendmöbel, aber im Gegensatz dazu ist der Mensch beweglich und erlernt eine Art künstlicher Intelliigenz. Und kann so wie ein Roboter eingesetzt werden, etwa zum Putzen, zum Spülen oder auch als Sexobjekte.Das ist jedoch ein anderer Bereich, der hier zu weit führen würde und der Vollständigkeit halber erwähnt wird.

Die fehlende Bewegungsfreiheit

Die  fehlende Bewegungsfreiheit ist ein wichtiges Merkmal bei Lebendmöbel. Oft wird ein solches "Obejkt" in geeigneter Weise fixiert, es kann jedoch auch völlige Bewegungslosigkeit befohlen werden, was über länger Zeit gewaltig schwer werden kann.

Das Fehlen des eigenen Willens des Lebendmöbel

 Wie ein Möbelstück hat man natürlich keinen eigenen Willen, denn wo käme man hin, wenn ein Sessel mitreden wollte. Was man mit dem Möbelstück macht oder nicht, hat natürlcih nur der Dom zu bestimmen. Wohin er gestellt wird,  wie er benutzt wird, oder auch zum Beispiel vorgeführt wird. Auf dem Beispielfoto werden 2 Menschen als Sessel benutzt und so öffentlich bewußt degradierd und erniiedrigt. Jeder kann seinen Sessel anderen zeigen und hat keine Chance, mitzureden.

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