Deep-Throat - Begriff, Infos, Erfolgs-Tipps

Deep-Throat Wissen über Gefahren, Würgereflex, die optimale Technik

Begriffserklärung zu Deep Throat (Tiefe Kehle)

Als Deepthroating auch englisch Deep Throat (Tiefe Kehle) oder umgangssprachlich/vulgär Kehlenfick wird eine Variante des Oralverkehrs bezeichnet, bei welcher ein Penis oder Dildo gänzlich im Rachen aufgenommen wird. Quelle: Öffnet externen Link in neuem FensterWikipedia/Deepthroaing.

Was bedeutet Deep-Throat in der Praxis

Deep-Throat bedeutet genau genommen, den Penis so tief wie möglich in den Mund nehmen. Deep-Throat ist eine Variante von Öffnet internen Link im aktuellen FensterBlasen bzw. Oralsex.   Im Gegensatz zum normalen blasen wird der Penis hier so tief wie möglich bis in die Kehle eingeführt. "Deep-Throat ist eine Form des Oralsex"

Wie geht Deep-Throat?

Bei Deep-Throat wird im Gegensatz zum normalen Blasen der Penis tief in den Mund geschoben, bis in die Kehle. Der Penis verweilt dort nicht, sondern wird immer wieder zurückgezogen und erneut bis tief in die Kehle eingeführt, was einem vaginalen Geschlechtsverkehr insofern ähnlich ist. "Deep-Throat erfordert für die aufnehmende Person in der Regel einige Übung/Training." Siehe auch ErfolgsTipps zu Deep-Throat (auf dieser Seite). Dies ist nicht nur aber auch mit abhängig von´der Größe des aufzunehmenden Penis. Dieser ist im erigrierten Zustand in der Regel ca. 15-16 cm lang und ca. 4-5 cm im Durchmesser, was mit einiger Übung durchaus als handelbar gilt. Männer übertreiben hier leicht, so daß nur der Augenschein Aufschluß geben kann und/oder ein vorsichtiger Test.
Dabei entsteht ein natürlicher Brechreiz/Würgereiz, der dem gewünschten Effekt extrem entgegenwirkt wodurch leicht die Atmosphäre zerstört werden kann. Siehe auch den Hinweis Wodurch entsteht der Würgereflex (auf dieser Seite). Es ist wichtig, daß man diesen Würgereflex als natürlich und nicht als störend ansieht und wenn man das wirklich möchte es entsprechend gegenseitig trainiert.

Die meisten Männer mögen Deep-Throat

Für den Mann ist die Reizung besonders im vorderen Bereich sehr intensiv, was ein ganz besonderes Sexerlebnis bewirkt. Nicht zwangsläufig ist damit das herunterschlucken des Ejakulats verbunden, jedoch gängige Praxis. Für den Mann ist es "wertvoller", wenn er seine Konzentration nicht darauf verwendet, ihn rechtzeitig herauszuziehen.

Frauen mögen Deep-Throat eher weniger

Vielfach wird Deep-Throat von Frauen vor allem aus Liebe gemacht, um ihm zu einem besonderen Erlebnis zu verhelfen, eher selten aus eigener Lust. Für eine Frau ist Deep-Throat tendentielll auch eher "unnatürlich". Da es meistens eines gewissen Trainings oder einer gewissen Praxis bedarf, sie selbst dabei eher keine bis wenige Befriedigung empfindet, mögen Frauen das eher nicht.

Wodurch entsteht der Würgereflex?

Die Mundhöhle ist in der Regel etwa 7-8 cm tief, der Durchschnittspenis aber 10 - 12 cm lang (auch mehr, aber Männer übertreiben hier gerne). So liegt es klar auf der Hand, daß es hier zu "Kollision" kommt. "Es scheint unmöglich, den gesamten Penis in den Mund zu bekommen. Der Nervus Vagus reagiert nun, als natürlicher Schutz, und es entsteht der Würgereflex." Doch die Praxis zeigt, daß es geht, jedoch nicht einfach so. Lesen Sie dazu den Abschnitt ErfolgsTipps zu Deep-Throat.

Erfolgs-Tipps zu Deep-Throat

Wegen des Brech-/Würgereizes ist es eher selten für den Deep-Throat Empfänger auf Anhieb machbar, nicht von heute auf morgen. Folgende Erfolgs-Tipps können in den meisten Fällen helfen, immer besser damit klarzukommen, nicht immer gelingt es aber.

  • Der Winkel: Um den Penis voll aufnehmen zu können, ist das größte Problem, daß sich hinter Deiner Zunge annähernd rechtwinklig zur Kehle "abknickt". Voll gerade rein kann also nicht funktionieren, ein entscheidender Faktor ist dabei der Winkel, in dem der Penis aufgenommen wird. Je optimaler Mund und Kehle in einer geraden Linie liegen, desto besser gelingt es. Im Anfang sollte der Partner ihn dann einfach ein wenig dort ruhen lassen, damit Du entspannen kannst (und das solltest Du wollen).
  • Variieren: Wenn der Partner anfängt, ihn rein und raus zu bewegen, ist es hilfreich, daß er versucht, immer genau die gleiche Stelle zu stimulieren und Du nicht damit rechnen mußt, dich immer wieder neu einstellen zu müssen.
  • Atmen: Beim Deep-Throat möglichst durch die Nase atmen. Beim Atmen durch den Rachen würde der Penis die Luftzufuhr deutlich verringern was ein "Saugen" zur Folge hätte und das ganze noch erheblich erschwert.
  • Zunge: Die Zunge relativ weit nach vorne strecken hilft die "Gesamtmasse" aus Rachen, Zunge und Penis zu reduzieren und so zu erleichtern.
  • Schlucken: Das ist umstritten. Manche empfinden es als hilfreich, genau in dem Moment des tiefsten Eindringens zu schlucken. Wenn der Penis hinten an den Nerv stößt, schluckt man, das soll deutlich helfen, den Würgereflex zu unterdrücken und ihn gleichzeitig tiefer hineingleiten zu lassen.
  • Übung: Übung ist sehr hilfreich. Das kann zunächst mit geeigneten Gegenständen erfolgen. Idealerweise erfolgt das aber in kleinen Schritten, bei dem es anfangs nur sanft ist und sich allmählich verfeinert, mit dem Partner zusammen.

 

 

Auch eine Variante im BDSM-Bereich

>Beim BDSM begeben sich gleichberechtigte freiwillig in ein Machtgefälle. Der devote Part übergibt einen Teil seiner Autonomie an den dominanten Part."Im BDSM-Bereich wird Deep-Throat gerne genutzt und "ausgenutzt"", wodurch die Partner beispielsweise auch zu Handlungen oder Erlebnissen kommen, die sie normalerweise nicht hätten (Regeln, Drittpartner, Verhalten).

Die Frau entscheidet!!!

"Deep Throat niemals gegen den ausdrücklichen Willen eines Beteiligten ausüben" (also in der Regel gegen den ausdrücklichen Willen der Frau). Für einen Mann ist es immer einfach, für die Frau jedoch eher "unnatürlich" und kann jede Menge Negativauswirkungen auf sie und im Rückfluß auf die Beziehung haben. Nur und ausschließlich dann, wenn die Frau es will (aus welchen Gründen auch immer, z.B. aus Liebe, weil es ihr Freude macht, aus Neugier etc.) ist Deep-Throat gut.

Wie sicher ist Deep-Throat

Wie beim Blasen können sehr leicht sexuell übertragbare Krankheiten übertragen werden. HIV/Aids, Hepatitis, Herpes, als Beispiel. Lesen Sie hierzu unbedingt auch den Inhalt zu Öffnet internen Link im aktuellen FensterChlamydien-Infektion (in diesem Sexlexikon). . Kondome sind der richtige Schutz. Ohne Schutz ist Deep-Throat sehr starke Vertrauenssache.

Deep Throat unter Männern

Auch unter Männern kommt Deep Throat vor, es kommt öfters vor als man denkt. Hier gilt im übertragenen Sinne alles zuvor geschriebene sinngemäß.

Negativ: Deep Throat im Mittelalter

Zu jener Zeit galt die Meinung, daß die weibliche Unterordnung als natürlich gegeben sei. Es ist unschwer nachvollziehbar, daß Deep Throat wohl nicht selten auch als eine Art Machtdemonstration ausgeübt wurde, schon alleine des Status wegen. Nachweisbare Belege dafür lassen sich nur schwer finden, jedoch deutet vieles darauf hin.

Inside Deep Throat - der Film

Ein Low-Cost-Film. Die Produktionskosten sollen etwa 25.000 Dollar betragen haben, aber stolze 600 Millionen eingespielt. Die 20-jährige Linda hatte noch nie einen Orgasmus. Der Arzt Dr. Young stellt fest, daß sie ihre Klitoris nicht dort hat wo sie hingehört sondern in ihrer Kehle. Seitdem ist für sie Oralsex das Mittel der Befriedigung. Sie wird seine Assistentin und beglücken Patienten. Ein interessanter Artikel findet sich auf der Frauenzeitschrift Emma. Man sagt, daß der Film Deep Throat auch deshalb so erfolgreich war, weil er vom Staat bekämpft wurde. "Sowas" war damals einfach unerhört. Schauen Sie auch Die Presse: Deep Throat ´Star Harry Reems ist tot.

Gestatten Deep Throat - was hat das mit Watergate zu tun?

"Mark Felt", seinerzeit in der Führungsspitze des FBI, war der Informant, der den Watergate-Skandal ins Rollen gebracht hat und worüber Nixon dann letztlich zu Fall gekommen ist. Agenten treten natürlich nicht mit ihrem richtigen Namen auf, Mark Felt war damals der Bundesagent Deep Throat. Unter diesem Namen hat er entscheidende Informationen zur Aufdeckung des Watergate-Skandals geliefert. Er war wohl so ein bischen Edward Snowden (siehe Wikipedia) seiner Zeit. Lesen Sie den interessanten Artikel in der Süddeutsche Zeitung - Gestatten: Deep Throat

DVD/Buchempfehlungen zu Deep Throat

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