Erektion * Definition, Bedeutung, Infos, Erfolgs-Tip, Wissen

Ohne Erektion gäbe es keine Menschen

Begriffserklärung zu Erektion

Unter Erektion (lat. erigo, "Aufrichtung, Erregung") versteht man meist die Versteifung des männlichen Penis, die spontan oder infolge mechanischer oder psychischer Reize, insbesondere durch sexuelle Erregung stattfindet. . (Quelle: Wikipedia)

Interessant ist auch die Wortherkunft. " Penis kommt aus dem lateinischen Schwanz" Im 19. Jahrhundert wurde "la Schwanz" in seiner Bedeutung "männliches Geschlechtsteil " in die medizinische Sprache übernommen. Wenn man beim Mann umgangssprachlich von Schwanz spricht, drückt man sich eigentlich gebildet aus, was aber wohl kaum jemand bewußt ist.

Ohne Erektion geht gar nichts

Genau genommen würde es uns Menschen ohne Erektion überhaupt nicht geben, jedenfalls nicht in dieser Form. Ohne Erektion funktionieren die Sextechniken nicht, beispielsweise weder die Sextechnik Tantra, weder Sextechnik Missionarsstellung, französisch, Griechisch etc. etc. (siehe auch unsere Übersicht Sextechnik) in diesem Lexikon.

Was passiert bei einer Erektion

Bei der Erektion wird gleichzeitig die Blutzufuhr in die Schwellkörper gesteigert und der Blutabfluß reduziert. Dadurch gerät der Penis aus einer normal hängenden Position in eine mehr oder weniger waagerecht vom Körper abstehende oder nach oben zeigende Position. Diese ist Voraussetzung für die Sextechniken. Die Schwellkörper (Corpora cavernosa) füllen sich bei sexueller Erregung mit Blut, wodurch der Penis groß und hart wird. Dabei tritt die sonst von der Vorhaut bedeckte Eichel unter der Vorhaut hervor. Sie hat viele Nervenendigungen, wodurch sie sehr empfindlich ist. Die ständig sich steigernde Reizung führt letztlich zum Samenerguß (dessen Beschreibung aber nicht Gegenstand des Begriffs Erektion sein kann).
Die Nervenimpulse leiten die Erregung vom Gehirn zu den sekundären Zentren des Rückenmarks wieder zum Penis. Die Schwellkörper sind vergleichbar mit einem Schwamm, der in kurzer Zeit viel Flüssigkeit aufnehmen kann, wodurch der Druck steigt. Die Schwellkörper sind von einem nur begrenzt dehnfähigen Bindegewebe umgeben. Mit zunehmendem Druck werden die Venen, die für den Abfluß zuständig sind, zusammengedrückt, so daß der Abfluß deutlich behindert ist. Bedeutet: In den Penis fließt mehr Blut hinein als wieder herausfließt. Dadurch schwillt der Penis an und richtet sich auf.
Hinweis: Von der Darstellung des erigrierten Gliedes sehen wir aus Jugendschutzgründen hier bewußt ab. Nebenstehende Skizze dürfte zudem informativer sein, was ja der Sinn eines Sexlexikon ist.

Im Kopf fängt es an oder: Wodurch entsteht eine Erektion

Damit der Penis erregt ist, ist zuvor ein biologisch umfangreicher Prozess stattfinden. Die Erektion beginnt ausnahmslos im Kopf. Sie beginnt immer mit der Wahrnehmung eines erotischen Reizes. Dieser ist grundsätzlich individuell, teilt sich in der Regel aber in zwei Sparten:

Normale Reize (im Sinne der Gesellschaft)

Das sind sexuelle Reize, die bei den meisten Lebewesen (auch bei Tieren) automatisch greifen, beispielsweise:

  • Attraktives Aussehen
  • Attraktive Ausstrahlung
  • Berührung
  • Küsse
  • sexy Kleidung
  • Körperbau (nicht jeder sieht die Idealmaße (90,60.90) als erregend an.

Individuelle Reize

Das sind Reize, die nur bei einer kleinen Personengruppe oder gar nur bei einzelnen greifen. Das können Fantasien sein aber beispielsweise auch der Gesamte Fetischbereich.
Beispiele:

  • Fantasien
  • Tagträume
  • der gesamte BDSM-Bereich (z.B. Bondage, Spanking, NS, Zwangskitzeln...)
  • der gesamte Fetischbereich (z.B.) Lack, Leder, Latex
  • Geruchsorientierte Reize, wie z.B. Nylons, Füße...
  • Optisch orientierte Reize wie z.B. Busen, Po, Beine...
  • Geräuschorientierte Reize wie z.B. bestimmte Musik
  • Körperbau, z.B. Dick, dünn, großbusig
  • Haarfarbe, z.B. blond, rothaarig
  • Erfahrungsorientierte Reize (z.B. das zerreißen eines Taschentuches)

Laut einer Studie des Erektionsinfo der Queens University in Kingston in Kanada. reagieren die Geschlechter nicht gleich. Bei Frauen reagieren Kopf und Bauch eher getrennt, während bei Männern das eher aufeinander abgestimmt ist.

Erektionsstörungen (bzw. Potenzstörungen)

"Eine Erektionsstörung ist nicht nur unangenehm und/oder ärgerlich sonder kann auch auf biologische Probleme hinweisen. Deshalb ist eine Erektionsstörung schnellstmöglich ernst zu nehmen."

Definition der Erektionsstörung (bzw. Potenzstörung)

" Eine Erektionsstörung ist das für den Sexualakt nicht ausreichende oder nicht vorhandene Vermögen, eine Erektion zu erwirken."Medizinisch spricht man dann von einer erektiven Dysfunktion.

Ursachen einer Erektionsstörung

  • Einer Erketionsstörung hängt meist mit der Erkrankung eines anderen Organs zusammen.Beispielsweise weisen die Blutgefäße des Herzens große Ähnlichkeit mit denen des Penis auf, so daß auch ähnliche Schäden entstehen können wie z.B. Arteriosklerose. Eine Erektionsstörung kann nicht nur ärgerlich sein sondern ein Hinweis auf andere Erkrankungen, weshalb es umgehend in fachärztliche Hände gehört.
  • Eine Erektionsstörung kann auch seelisch bedingt sein. Wer beispielsweise kurz vor einer Gerichtsverhandlung steht, eine Prüfung zu absolvieren hat etc. wird möglicherweise schon dadurch keine Erektion bekommen, er ist nicht "frei" dafür. Viele ähnliche Fälle wie Trauer und ähnliches können das natürlich ebenfalls verhindern. Es können aber Selbstbewußtsein und falsche Einschätzungen Ursache sein (zu kleiner Penis..)

Erektionsstörungen entgegensteuern bzw. behandeln * Tipps zu Erektion

Eine Erektionsstörung ist aus vielen guten Gründen ernstzunehmen und wenn man rechtzeitig gegensteuert oft lebensqualitäts-bereichernd. Über Erektionsstörungen haben wir eine gesonderte Seite erstellt, besuchen Sie die Seite dieses Sexlexikon

Erektion und Zeugungsfähigkeit

Oft wird eine Erektion auch als Manneskraft bezeichnet und automatisch mit der Zeugungsfähigkeit, mit Jugend, mit Vitalität gleichgesetzt. Dies ist jedoch eine unqualifizierte Sichtweise. Eine Erektion kann auch beim Fetus (Fötus), bei Säuglingen und bei Greisen vorkommen. Die Erektionsfähigkeit besagt also nichts über die Zeugungsfähigkeit. Ein alter Mann kann durchaus noch zeugungsfähig sein, jedoch werden bei ihm andere Dinge zur Erektion führen als bei jüngeren.

Erektion im Schlaf bzw. morgens

Erektion in REM-Phasen kommt nicht selten vor. Diese ist nicht an einen erotischen Traum oder sonstige Reize gebunden. Erwacht man in einer solchen Phase, spricht man von einer morgendlichen Erektion (Umgangssprachlich auch oft Morgenständer genannt). Viele Männer mögen die morgendliche Erektion, zeigt sie doch eindeutig sein "Stehvermögen".Bis noch nicht vor allzulanger Zeit wollte man Autoerotik verhindern, weil man glaubte, daß es Schaden anrichtet, sehen Sie hierzu die Seite in diesem Sexlexikon Autoerotik (Autoerotik im Mittelalter, oft getarnt).

Durchschnittlich 9 Erektionen pro Nacht

Bei gesunden Menschen nächtliche Erektionen normal. Man geht von ca. 4- bis ca. 15 Erektionen aus die auch durchaus dauern können. Etwa zwischen 5 bis 15 Minuten, manchmal auch 45-60 Minuten. Über die Ursachen ist man sich längst nicht im Klaren. Manchmal wird von einem internen "Trainingsprogramm" ausgegangen, mal geht man von der natürlichen Reizung des Penis am Körper (tagsüber durch Kleidung kaum möglich), dann wieder geht man von Inhalt der Träume aus. Eine nächtliche Erektion hat eher selten mit dem Inalt von Träumen zu tun.

Erektion tagsüber

Während Erektionen nachts oder beim Aufwachen nicht reizbedingt sind, handelt es sich bei Erektionen tagsüber um Reizbedingte Erektionen (siehe Im Kopf fängt es an - oder wodurch entsteht eine Erektion) auf dieser Seite).

Ungewollte Erektion - Peinlich

Eine Erektion läuft autark ab, siehe obige Mechanismen. Verhindern läßt sie sich daher nur dadurch, in dem man sich nicht in Situationen begibt, wo das möglich sein kann (Schwimmbad) oder sich davon entfernt. Ist man dennoch "enttarnt", ist es besser, sich dem zu stellen (das passiert immer wenn ich Dich sehe..). So peinlich wie es ist, es kann einer Frau auch zeigen, daß sie attraktiv empfunden wird und daher durchaus positive Auswirkungen haben.

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