Impotenz * Definition, deren Bedeutung, die Ursachen und wertvolle Tipps

Impotenz ist oft eine Sache des Kopfes

"Impotenz eine Definition"

Impotenz ist eine anhaltende Erektions- und/oder Zeugungsunfähigkeit. Diese einfache Formulierung hat es jedoch beim genaueren Hinsehen in sich. Eindeutig ist, daß damit nicht eine hin und wieder vorkommende Situation gemeint ist sondern, wie es so schön heißt, eine in der überwiegenden Mehrzahl der Versuche fehlgeschlagene. Bei Bedarf gucken Sie sich doch einfach mal Öffnet internen Link im aktuellen FensterInfos und Tips bei Erektionsstörungen in diesem Sexlexikon an. Eine Erektionsstörung ist zwar Teil von Impotenz aber bedeutet für sich gesehen keine Impotenz.

Schauen wir uns das mal genauer an:

Bedeutung des Begriffs Potenz

Potenz kommt auf dem lateinischen potentia, das bedeutet die Mächtige. Es hat die Bedeutung von Macht, Kraft, Altar, Vermögen (um nur einige zu nennen). In unserem Sinne bedeutet es die Kraft oder das Vermögen, Impotenz ist also das mangelnde Vermögen.

Unterscheidung der Impotenz

Bei Impotenz unterscheiden wir zwischen einem offensichtlichen Aspekt und einem unsichtbaren

  • Die offensichtliche Impotenz: erektile Dysfunktion oder impotentia coeundi

    Diese Form nennt man erektile Dysfunktion oder auch impotentia coeundi. Damit ist die Unfähigkeit des Mannes gemeint, einen steifen Penis zu bekommen oder über einen längeren Zeitraum zu halten. Einige Männer können außerdem den Zeitpunkt des Samenergusses nicht kontrollieren. Er kommt vorzeitig beziehungsweise verzögert. Andere Betroffene wiederum haben überhaupt keinen Samenerguss (Ejakulation), was allerdings extrem selten vorkommt. Die Ursachen liegen häufig im beeinflussbaren Umfeld wie Streß, Erschöpfung etc. Was Sie tun können bei Impotenz gesondert in diesem Sexlexikon ein. Eine gelegentliche Störung gilt als normal und menschlich. Von erektiler Dysfunktion wird gesprochen, wenn eine ausreichende Erektion in 70% der Versuche - oder höher - und länger als 6 Monate eine Erektion ausbleibt.
  • die unsichtbare Impotenz. Impotentia Generandi

    Bei impotentia generandi handelt es sich um eine Zeugungsunfähigkeit. In der Regel kann hier ein ganz normaler Geschlechtsverkehr vollzogen werden und es kommt auch zu einem Samenerguß. Im Sperma befinden sich keine intakten, zu wenige oder überhaupt keine Spermien. Wir gehen auf Ursachen und Abhilfe bei Impotenz gesondert in diesem Sexlexikon ein.

Entstehung der Erektion betrachtet im Zusammenhang mit erektiler Dysfunktion

Durch sexuelle Erregung des Mannes werden Muskeln seines Penis entspannt (die normalerweise angespannt sind), wodurch Blut in die Schwellkörper fließen kann, es entsteht die Erektion. Demnach vermindern alle durchblutungsfördernden Maßnahmen das Risiko einer Impotenz. Viagra setzt hier zum Beispiel an (symbolisch für alle Potenzmittel). Krankheitsbedingte Ursachen liegen tiefer, etwa wenn Diabetes vorliegt, ist es nicht so einfach getan mit Viagra etc.

Ursachen für Impotenz

Ursachen für Impotenz können vielfältig sein.

  • Der Kopf spielt eine zentrale Rolle bei psychischen Faktoren.Erfolgsdruck, Stress, Versagensängste etc. führen zu seelischer und körperlicher Verkrampfung, die Schwellkörper werden so nicht mit Blut durchströmt. Die Erektion bleibt aus.
  • innere Erkrankungen die Einfluss haben
  • Hormonstörungen,
  • Nervenschädigungen
  • medikamentöse Nebenwirkungen

Die häufigste Ursache für Impotenz entsteht im Kopf

Streß ist der größte Feind. Wenn im Bett noch der Tagesstress ´durch den Kopf geht, es in der Beziehung knirscht und knackt, man also "anders" unter Druck steht, klappts nicht. Auch wenn es unbedingt klappen soll, dann erst recht nicht. Erfolgsdruck, Streß, Ängste, funktionieren zu müssen, führen zu seelischer und körperlicher Verkrampfung. Die Schwellkörper werden so nicht mit Blut durchströmt, die Erektion bleibt aus.

Risikofaktoren

Es gibt zahlreiche Risikofaktoren, die Impotenz begünstigen, fördern oder herbeiführen können:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Übergewicht
  • Nikotin
  • Alkohol
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)

Zunahme mit dem Alter

Junge Männer können fast immer. Ab ca. der Lebensmitte wird es naturgemäß schwieriger. Das parasympathische Nervensystem gibt die entscheidenden Impulse für eine Erektion.. Es lässt sich nicht willentlich steuern, aber beeinflussen, etwa durch autogenes Training. Es spiegelt sich in etwa folgendes wieder:

  • ca. 50% der Männer zwischen 40 und 70 haben gelegentliche Erektionsstörungen
  • ca.25% der Männer hat sie häufiger
  • ca. 10% sind vollständig impotent
  • ab ca. 60 Jahren finden sich Männer häufig damit ab, daß es nicht mehr so klappt, während junge Männer sich hingegen häufig behandeln lassen.

Warnsignale ernst nehmen

Wie zuvor beschrieben, kann Impotenz auf mit körperlich-biologischen Faktoren zusammenhängen die wir eben angerissen haben. In der logischen Folge könnte Impotenz auch ein Warnsignal sein, etwa auf Diabetes, auf Bandscheibenvorfälle, Arteriosklerose, ja evtl. sogar auf schwere Krankheiten wie MS. Daher ist dringend der Besuch eines Arztes angesagt. Die erste Anlaufstelle ist der Urologe.

Änderung des Lebensstils

Wenn keine Krankheitsfaktoren vorliegen, sollte Impotenz als Warnsignal in einer Änderung des Lebensstils münden. Rauchen, Alkohol etc. bewirken eben nicht nur Potenzschwäche oder Impotenz sondern können auch ganz andere Auswirkungen haben die viel gefährlicher sind. Diese Faktoren kann man mit Willenskraft beeinflussen.

Was tun bei Impotenz

Wenn die Ursache in einer Krankheit liegt, ist hier kaum etwas von sich aus zu machen. Das muß in jedem Falle ärztlich angegangen werden. Bei erektiler Dysfunktion kann man eine Menge selbst tun, es gibt medikamentöse und spirituelle Möglichkeiten der positiven Beeinflussung. Lesen Sie hierzu Hilfe u. Tips bei Impotenz in diesem Sexlexikon.

Das ehemalige Kriterium Häufigkeit

Jahrhunderte vor unserer Zeit wurde die Potenz an der Häufigkeit des Geschlechtsverkehrs gemessen. Heute wissen wir, daß das natürlich nicht stimmen kann. Die Häufigkeit hängt stark von äußeren Umständen ab. Singles haben naturgemäß weniger Geschlechtsverkehr als Paare, was aber mit der Potenz natürlich nichts zu tun hat. Am häufigsten kommt es in Zweierbeziehungen zu GV, aber schon kleine seelische Störungen können sich hier negativ auswirken. Zudem kann längere Enthaltsamkeit auch einen Druck erzeugen, den Stau loszuwerden, ist also durchaus nicht potenzmindernd.

Auch bei der Frau

Auch bei Frauen gibt es Impotenz. Wir unterscheiden:

  • Frigidität (das Pendant zur "Impotentia coeundi" beim Mann, von frz. frigide = kalt)
  • Impotentia concipiendi: die Unfähigkeit, schwanger zu werden
  • Impotentia gestandi: die Unfähigkeit, die Leibesfrucht auszutragen

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