Regeln und Grundverhalten für devote und sklaven * das Individualgesetz

Regeln für devote (Sklaven) sind individuell

Regeln für devote sind ausschließlich individuell und partnerbezogen.

Es gibt keine allgemein gültigen Regeln für devote, noch für erweiterte Formen darüber hinaus.

Sie müssen individuell sein, weil es keinen Menschen gibt wie ein anderer ist und alleine dadurch

  • die Fähigkeiten eines jeden devoten unterschiedlich sind
  • die Möglichkeiten eines jeden devoten unterschiedlich sind
  • der Wille des Grades der Unterordnung unterschiedlich ist
  • biologische Einflüsse eine Rolle spielen können
  • ethische und kulturelle Einflüsse eine Rolle spielen können.

Es gibt keine allgemeingültigen Regeln für devote so nach dem Motto man tue dies und man lasse jenes

Auch das Grundverhalten für devote ist individuell

Zum Grundverhalten für devote gilt absolut dasselbe wie zu den Regeln für devote. 

Wozu sind Regeln für devote gut?

Regeln können durchaus sinnvoll sein, weil

  • sie einerseits den Status betonen
  • Regeln für devote wiederkehrende Situationen erleichtern
  • sie für devote "Rechts"-sicherheit geben
  • Regeln für devote geeignet sind, sich Standards  anzugewöhnen

Kurzhinweise zur Verdeutlichung von Regeln für devote:

  • Der Status: Wenn eine Regel besagt, daß Du den Top mit Sie anzureden hast, ist offensichtlich, daß Du als untergeordnet sprichst. Wenn Dritte eingeweiht sind (Freunde, Bekannte), ist der Effekt noch höher. Um den Status zu betonen können beispielsweise auch Kleiderregeln oder Sitzregeln und vieles andere gelten.
  • Wiederkehrende Situationen: Wie Du Dich dann verhalten sollst. Wenn Du beispielsweise die Regel hast, Dich auszuziehen, wenn Du die Wohnung oder einen bestimmen Raum betrittst oder Dessous anziehen mußt, gilt das immer, ohne daß der Top es erst sagen muß. Das können auch Rituale bei Begrüßung sein, ein bestimmtes Verhalten oder sexuelles Verhalten in einer bestimmten Situation oder dem Top ein Züchtigungsinstrument bringen, wenn eine bestimmte Situation sich ergeben hat. Wie gesagt nur als Beispiel angerissen
  • "Rechts"-sicherheit: Für den devoten ist es wichtig, klare Regeln zu haben. Regeln für devote müssen so gestaltet sein, daß Du genau weißt was richtig ist und das dementsprechend bei ordentlicher Einhaltung nicht geahndet werden kann.
  • Standards: Devotes Verhalten ist sehr stark eine Sache, die sich im Kopf abspielt und gesteuert wird. In dem Du nicht für jede Kleinigkeit einen Befehl brauchst, sondern Dich Regeln zu  bestimmten Verhalten oder Aktivität zwingend, festigt sich das allmählich in Deinem Kopf und wird normal. Es ist vergleichbar mit dem Autofahren. Ein Anfänger guckt auf die Schaltung, bekommt beigebracht, wann er schalten muß, muß seine Füße sortieren für die Pedale und so weiter. In dem man genau weiß was zu tun ist wird durch die Wiederholung es zu einem Teil von einem selbst.

Grundverhalten

Grundverhalten meint, dem Sinne nach die Regeln verinnerlichen mußt und auf möglichst viele Situationen aus Dir heraus auch auf ungeregelte Situationen übertragen mußt. Das kann man nicht pauschal definieren. Es hat den Sinn Dich innerlich auszurichten. Devotes Grundverhalten ist oft die Basis für höhere Stufen der Unterwerfung wie Sub, Sklave, TPE, wo das quasi als selbstverständlich vorausgesetzt wird

Einzelanweisung hat Vorrang vor Regeln - devote müssen das beachten

Der Geltungsbereich ist, sofern nicht anders vereinbart, immer und überall. Ausnahmen sind jedoch oft sinnvoll und nötig. Einmal festgesetzte Regeln sind für devote verbindlich, genau so wie es abgesprochen ist. Ein Befehl,eine Anordnung haben stets temporären Vorrang. Es ist wie bei einer Ampel und einem Polizisten. Generell gilt das Verhalten entsprechend dem Ampelsignal. Regelt ein Polizist vorübergehend den Verkehr und weist uns an, zu fahren, so "müssen" wir das, auch bei roter Ampel. Wenn die Regel Dir als devoter vorschreibt, außerhaus Heels zu tragen, kann der Top mitten in einem Brennesselfeld Dir barfuß befehlen. Das hat Vorrang, Du hast kein Recht, Dich auf diese Regel zu beziehen.

Regeln für Regeln

Regeln haben auch gewollte oder natürlichen Grenzen. Das geht gar nicht anders. Deswegen gibt es hier einen "selbstverständlichen" Rahmen, der in erster Linie vom Top zu beachten ist.

Für Regeln gilt zwingend:

  • Jede Regel muß umsetzbar sein
  • Sie muß klar und unmißverständlich sein
  • Die Regel muß universell sein 
  • Sie muß verbindlich und nicht verhandelbar sein
  • Jede Regel muß ungefährlich sein
  • Sie darf nicht gegen Gesetze verstoßen

Schauen wir uns das genauer an:

Die Umsetzbarkeit einer Regel

Eine Regel muß für den devoten machbar sein.Es kann sinnvoll und wertvoll sein, daß der devote vielleicht viel Kraft, Ideenreichtum und/oder Energie aufwenden muß. Jedoch würde alles , evtl. die ganze Beziehung gegen 0 gehen, wenn man unausführbare Regeln erfüllen soll. Als Devoter mußt Du darauf vertrauen, dass die entsprechende Regel umsetzbar ist und alles tun, um das zu erfüllen.

Jede Regel für devote muß Klar und unmißverständlich sein

Eine Regel sollte für den devoten kein Nachfragen erfordern, etwa was genau gemeint ist oder wie genau es gemeint ist oder auszuführen ist  Daher sollte eine Regel evtl. Details mit enthalten. 

Die Universalität der Regel

Universell ist etwa zu übersetzen mit überall zutreffend, von den Umständen unabhängig. Sie bezeichnet die räumliche und zeitliche Unveränderlichkeit.

Heißt auf gut Deutsch. Die Regel gilt auch, wenn sich die Situation verändert. Hierbei ist es sinnvoll, vorher gemeinsam darüber zu sprechen und vorher evtl. Ausnahmen klar und unmißverständlich festzulegen. Wenn Du beispielsweise Dich beispielsweise beim Betreten der Wohnung ausziehen mußt, ist das eine klare und unmißverständliche Regel. Vermutlich ist das aber nicht in seinem und/oder Deinem Sinn., wenn Du die Wohnung mit Deiner Oma, Verwandten oder ähnlichem betrittst. Durch die Universalität müßtest Du aber. Diese Situation wäre vermutlich auch nicht im Sinne des Top und/oder Dir, deshalb muß man vorher genau regeln, ob es Ausnahmen gibt und welche. Statt Dich in dieser Situation auszuziehen, könnte man beispielsweise das Überkreuzen zweier bestimmter Finger vereinbaren, damit der Top sieht, Du hast dran gedacht und würdest es ja umsetzen wollen. Natürlich kann man auch regeln, daß es keine Ausnahmen gibt. Aber das muß eindeutig und vorher klar sein.

Die Regel ist für Dich nicht verhandelbar - Devot heißt schließlich unterordnen

Eine gültige Regel kannst Du nicht als relativ auslegen oder auf Abschwächung hoffen. Das würde die Regel aufweichen und durch den Versucht die Autorität des Top aufweichen.  Das geht gar nicht!

Eine Regel muß ungefährlich sein

Eine Regel darf Dich in keiner Weise gefährden. Sie darf in keinster Weise zu gesundheitlichen Schäden führen, weder an Leib noch Seele oder an materiellem Eigentum. Gewisse natürliche Schmerzgrenzen sind zu beachten und evtl. vorher zu vereinbaren.

Keine Regel darf gegen Gesetze verstoßen

Keine Regel darf so formuliert sein, daß Du zu deren Erfüllung gegen Gesetze verstößt. Es muß ausgeschlossen sein, daß Du beispielsweise in einem Geschäft etwas stehlen sollst, um Deinen Befehl/Regel zu erfüllen. Ein solcher Fall wurde 2017 im Fernsehen gezeigt. Noch schlimmer: Wenn Du auf ein Zeichen masturbieren sollst, so darf das niemals vor unbeteiligten Dritten, erst recht nicht vor Jugendlichen erfolgen, niemals. Du würdest zu Recht im Gefängnis landen.

Devot meint weiblich oder männlich auf dieser Seite

Wenn auf dieser Seite von devoter oder Top oder ähnlichem die Rede ist, ist das geschlechtsneutral gemeint. 

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