Der Sklavenvertrag: Ich bin devot und geb's Dir schriftlich

Definition Sklavenvertrag - was ist das eigentlich genau

Ein Sklavenvertrag dient der eindeutigen und widerspruchsfreien Regelung einer Lebensbeziehung zwischen Top und Bottom. Wie jeder Vertrag ist ein Sklavenvertrag eine übereinstimmende Absichtserklärung und gültig, in dem beide Seiten zustimmen (unterschreiben in  der Regel).

Wozu braucht man einen Sklavenvertrag für devot (und natürlich auch dominante)

Ein Sklavenvertrag ist nicht zwingend notwendig. Er regelt die Rechte und Pflichten beider Parteien. Er wird oft bei einer engeren und dauerhaften Beziehung von beiden Seiten, manchmal auch nur von einer Seite, gewünscht. Sie sind eine Art erweitertes und angepaßtes Individualgesetz und für beide Parteien gültig. Der Inhalt kann per staatlichem Gesetz nicht geregelt werden, weil er praktisch durch die Bank gegen gute Sitten verstößt.

Den Sklavenvertrag gibt es allgemein in einen einseitigen Vertrag und einen beidseitigen Vertrag - dazu eine Kurzinfo

Bei einem einseitigen Vertrag gibt es nur eine Partei mit der Hauptpflicht, die jedoch nicht gegenseitig ist. Schenkt der Besitzer x eines Bildes diesem dem Partner y, so ist nach Vertragsabschluß die Pflicht von x zur Schenkung sogar einklagbar. y muß sie jedoch nicht annehmen.

Den üblichen zweiseitigen Vertrag praktizieren wir täglich durch Kauf von etwas (lLebensmittel, Zeitung)  oder Inanspruchnahme einer Dienstleistung (Massage, Taxifahrt)

Sklavenvertrag: einseitig oder beidseitig - über die Bedeutung

Beim beidseitigen Sklavenvertrag vereinbaren beide Seiten die Rahmenbedingungen und Regeln. Er ist für beide Seiten dann auch bindend. Hier hat auch der/die Top Rechte und auch Pflichten, die man gegenseitig einfordern kann. Dass diese evtl. stark zu Lasten des/der Sub gehen, ist eine andere und spezifisch-natürliche Sache.

Bei einem einseitigen Sklavenvertrag verpflichtet sich der/die Sub, die Bedingungen und Regeln des Vertrages, die der Herr/die Herrin definiert hat,  zu akzeptieren und umzusetzen. Hier wird aber nichts vereinbart sondern vom Top vorgegeben. Dies entspricht im Prinzip weitgehend der ursprünglichen Sklaverei. In der Regel ist der Hauptpunkt, daß sich der/die Sub dem/der Top übereignet und damit auch das komplette Leben.

Der Sklavenvertrag sollte so aufgebaut sein

Um den Sinn richtig zu erfüllen, beinhaltet ein Sklavenvertrag:

  • Der Sklavenvertrag beginnt mit einer Präambel: Wie bei anderen Verträgen sonst auch wird hier der Sinn und Zweck definiert.Wir kennen die Präambel im täglichen Leben bei jedem Artikel den wir kaufen. (z.B. der Fön ist zum Trocknen der Haare vorgesehen, jegliche Zweckentfremdung...- usw.). Fachen wir damit die Glut des Grills an dürfen wir uns nicht wundern, wenn etwas nicht so funktioniert wie es sollte
  • Der Sklavenvertrag enthält die Vertragsparteien mit entsprechenden Angaben zu beiden. Hier hinein gehören die Anschriften, Geburtsdaten etc.
  • Der Sklavenvertrag enthält Rechte und Pflichten. Diese sind hier aufgelistet und sind beim beidseitigen Vertrag vorher gemeinsam definiert worden
  • Strafe muss sein. Der Punkt Bestrafung listet hier auf, wann und wofür es Strafen gibt und wie sie gehandhabt werden und damit umgegangen wird
  • Verhalten. Meist will man ein bestimmtes Verhalten generell oder in bestimmten Situationen. Beispielsweise darf der/die Sub dem/der Top nicht direkt ins Gesicht gucken oder hat eine Nacktheitspflicht  bei bestimmten Situationen
  • Kleidung: Oftmals muss sich ein/eine Sub an Kleidungsvorschriften halten, die sowohl bestimmen können, wann welche Kleidung zu tragen ist (Heels, Rocklängen etc.) oder wann welche Kleidung nicht getragen werden darf (keine Unterwäsche, keine Hosen) oder wann überhaupt Kleidung getragen werden darf, soll , muß oder wann sie nicht getragen werden darf
  • Der Sklavenvertrag definiert Anfang und Ende. Hier kann man auch eine Probezeit einbauen, wenn man möchte.Man kann eine zeitliche Kündigung definieren oder eine von Faktoren abhängige. Wenn sich der/die Sub beispielsweise verweigert, kann hier ein Kündigungsrecht des/der Top festgelegt sein. Oder der/die Sub kann kündigen, wenn sich der/die Top nicht an den Vertrag hält
  • Der Sklavenvertrag enthält eine Abschlußerklärung. Bei beidseitigen Verträgen erklären beide Seiten, den Inhalt und die sich daraus ergebenden Rechte und Pflichten verstanden zu haben und ab nun erfüllen wollten. Beim einseitigen Vertrag ergibt sich der/die Sub in der Regel als Eigentum mit Körper, Geist und Seele.
  • Beispiel für Abschlußerklärung beidseitiger Vertrag der Sklavin/des Sklaven: Ich habe den Vertrag verstanden und akzeptiere alle Regeln. Ich bin bereit meinen Körper und meine Seele an meinen Herrn zu verschenken und ihm als Sklavin/Sklave zu gehören.
  • Beispiel für Abschlußerklärung beidseitiger Vertrag des Herrn: Ich habe den Vertrag verstanden und akzeptiere den Wunsch meiner Sklavin/meines Sklaven, mir zu gehören. Ich übernehme die Verantwortung für ihr/sein Wohlergehen, ihre/seine  Erziehung und Perfektionierung.  Ich weiß um die aus diesem Vertrag erwachsende Verantwortung und werde mein Eigentumsrecht nicht mißbrauchen.
  • Beispiel einseitige Erklärung der Sklavin, Sub, Bottom: Hiermit übergebe ich mich im Vollbesitz meiner geistigen und seelischen Kräfte mit Körper, Geist und Seele meinem Herrn / meiner Herrin
  • Schließlich die Unterschrift

Sklavenvertrag - Betrachtung zwischen heute und ursprünglicher Sklaverei

Ein Sklavenvertrag sollte individuell sein, da es auch die Menschen, deren Bedürfnisse und Lebensumstände, deren Erfahrungen und deren Lebensumfeld sowie deren geistiger und materieller Status stets individuell sind. Die im Internet findbaren Sklavenverträge zielen jedoch fast immer darauf ab, weitgehend oder komplett zu Regeln,was durch Gesetze nicht geregelt werden kann, weil es sittenwidrig und nicht erlaubt ist. Daher wird diese Form zwischen den Partnern eingesetzt und von beiden als verbindlich angesehen und verinnerlicht.

Historische Definition von Versklavung

Sklaverei bezeichnet den Zustand, in dem Menschen vorübergehend oder lebenslang als Eigentum anderer behandelt werden. Bei der Sklaverei im engen Sinne der Geschichtsschreibung war das Recht, Sklaven zu erwerben, zu verkaufen, zu mieten, zu vermieten, zu verschenken und zu vererben, gesetzlich verankert. Im weiteren Sinne zählen zur Sklaverei auch Freiheitsberaubung und Nötigung von Menschen ohne gesetzliche Grundlage beziehungsweise als Verstoß gegen die geltenden Gesetz

Rechtliches und Sklavenvertrag

Ein Sklavenvertrag verstößt gegen das, was das Gesetzt als gute Sitten bezeichnet. Er hat juristisch keinerlei Gültigkeit. Deshalb kann von keiner Seite etwas juristisch eingeklagt werden. 

Werden allgemeingültige Rechte verletzt, so kann  das gesamte Potential des Rechts greifen (z.B. Freiheitsberaubung, Körperverletzung, Nötigung und alles was eben im deutschen Recht geregelt ist. Das Gesetz kann nicht überlagert werden

Definition Gute Sitten - Auszug aus dem BGB

Darunter ist das Anstands- und Gerechtigkeitsgefühl aller billig und gerecht Denkenden zu verstehen. Gemeint ist eine in der Gesellschaft vorherrschende Rechts- und Sozialmoral. Ein Rechtsgeschäft, das gegen die guten Sitten verstößt ist nichtig (§ 138 BGB).

Eine nüchterne Betrachtung zum Sklavenvertrag für devot, bottom, sub

Läßt man all die Paragraphen, die ein Sklavenvertrag beinhaltet, weg, so bleibt praktisch nichts mehr übrig, was es zu regeln gibt, weil es sowieso selbstverständlich ist. Guckt man sich die meisten im Internet vorgeschlagenen Sklavenverträge mal genauer an, so müßten sie eigentlich Übereignungsvertrag heißen. Das ist sehr fraglich, ob das jemand wirklich zu 100% so will und kann. 

Auch in Bezug auf Sex und sozialem Umfeld sind die meisten Sklavenverträge sehr bedenklich hinsichtlich sozialem Umfeld, Escortservice, uneingeschränkte Nutzung durch wen auch immer, beliebige Verwendung von Fotos etc. betrifft. Besonders wenn sich eine Frau unterwirft.

Eine Frau. die sich Paragraphen unterwirft die sie zur Nutte/Hure macht, sollte sich gut überlegen, eben genau das zu werden. 

Und auch ein Lob für den Sklavenvertrag und seine positiven Seiten

Durch einen Sklavenvertrag formuliert man bewußt, was man genau will, wie man sich das Leben künftig genau vorstellt.. 

In dem sich beim beidseitigen Sklavenvertrag beide Seiten zusammensetzen und genau definieren, wie sie sich das bis ins kleinste vorstellen, gibt es für beide Seiten einen besonderen Wert.

Die meisten Menschen reden die meiste Zeit von Dingen, die sie nicht genau definieren können. 

Ein ganz einfaches Beispiel ist ein Auto: Was ist ein Auto denn. Der Ursprung ist aus dem lateinischen. auto = "selbst", mobil ="bewegen". 

Aber wenn wir von Auto sprechen, meinen wir beispielsweise einen PKW, einen Bus, einen Kleintransporter etc. 

Genau das soll ein Sklavenvertrag bewirken. Dass man "genau" festlegt, was wirklich gemeint ist.  Seien es Rechte oder Pflichten, Regeln oder Aufgaben etc. 

Diese klare Festlegung auch und gerade in Detailfragen ist hilfreich für das eigene Denken und handeln.

Präzision  im Sklavenvertrag ist wichtig.

Dabei ist auf Präzision zu achten. Bekommt eine Sklavin die Regel, nur noch Röcke tragen zu dürfen, so würde sie den Punkt auch erfüllen, wenn sie einen bodenlangen Rock trägt. Meist hat solch eine Regel aber Hintergründe wie z.B. leichte Zugänglichkeit von Körperteilen, viel vom Körper zeigen etc. 

Es ist klar, daß sich das auch auf das Denken und das innere Verhalten auswirkt. Träge die Frau, um bei diesem Beispiel zu bleiben, bodenlange Röcke, wird sie vermutlich von den Menschen anders und weniger Attraktiv wahrgenommen als wenn sie sehr kurze Röcke tragen muß wo viele Leute vieles sehen. Bei einem langen Rock wird sie eher aufpassen müssen, sich selbst nicht drauf zu treten beim Gehen, bei einem sehr kurzen wird sie sich anders bücken etc.

 

Diese exakte Formulierung ist auch wertvoll im Hinblick auf die exakte Ausführungsvorstellungen.

Beispielsweise ist in vielen Verträgen eine Nacktheitspflicht enthalten. Lautet diese z.B. der Sklave/die sklavin hat zu Hause immer nackt zu sein, würde das ein outen gegenüber Verwandten, Kollegen etc. bedeuten, das in der Regel so nicht gemeint sein wird. Outen sollte für einen Top tabu sein. Der sklavenvertrag sollte das genau regeln. Beispielsweise immer zu Hause, wenn es geht - oder immer zu Hause , es sei denn nicht eingeweihte sind im Haus. Oder auch das umgekehrte, wenn man das will kann man auch vormulieren "ohne Ausnahme" oder "auch wenn Verwandte da sind". Wie gesagt, wenn man das beidseitig will.

 

Das ist der Vorteil, dass man sich gegenseitig festlegt, was genau man wirklich will und sich dann auch darauf verlassen kann, daß das auch so genau so passiert, ohne jedesmal ein Wort verlieren zu müssen.

Indem man formuliert hat, richtet sich das Innere genau darauf ziemlich gut aus und beeinflußt das Denken in der richtigen Richtung und auch das Handeln läuft mehr in die richtige Richtung. Das Handeln richtet sich innerlich dem Sinne nach aus, auch dort, wo es mal nicht geregelt sein sollte.

Der weltweit beste Sklavenvertrag für devote / (Sklaven)

Der weltweit beste Sklavenvertrag ist Gegenseitigkeit in der Leidenschaft, so leben zu wollen. Dieses berühmte jeden Wunsch von den Augen ablesen ist durch keinen Paragraphen ersetzbar noch annähernd gleichwertig. Auch das erahnen, was der Partner denkt und darauf schon reagieren bevor etwas gesagt wird, fällt darunter. Der weltweit beste Sklavenvertrag bedarf daher keiner Form, auch keiner Schriftform

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