Olfaktophilie - Die Lust kommt durch die Nase

Olfaktophilie ist eine Bezeichnung für Geruchsfetisch.

Der Begriff Olfaktophilie setzt sich zusammen aus.

  • dem lateinischen olfacere = riechen und
  • dem griechischen philos = der Freund

 

 

Die Bedeutung von Olfaktophilie

Der Geruchsfetisch Olfaktophilie bedeutet, daß sexuelle Erregung nur durch Geruchsempfindungen erfolgt.

Meist werden diese allgemein eher als unangenehm empfunden.

Im Gegensatz zu Olfaktophilie ist dagegen der Geruchsfetisch Mysophilie auf Körperausscheidungen ausgerichtet.

Lust kommt durch jede Nase anders

So individuell der Mensch ist, so verschieden praktiezieren die Menschen diesen Fetisch.

Man kann davon ausgehen, daß

  • jemand nicht mehrere Geruchsfetische gleichzeitig hat
  • kaum jemand sich nicht traut, sich dazu öffentlich zu bekennen (outen)
  • es nicht selten vorkommt, daß Olfaktolipie heimlich betrieben wird (So wie Goethe es später seiner geliebten gestanden hat)

Olfaktophilie findet ihre Bedeutung meist in diesen Praktiken:

Olfaktophilie hat zwei Ebenen:

Die am häufigsten praktizierte Olfaktophilie sind körperlicher Art. Zum Beispiel:

  • Olfaktophilie kann das Riechen an Füßen bedeuten
  • Sie kann das Riechen an getragenen Schuhen bedeuten
  • Olfaktophilie kann das Riechen an getragenen Socken bedeuten
  • Sie kann das Riechen an Unterwäsche bedeuten, meist eher getragener Unterwäsche.

Eine weniger bekannte Ebene basiert auf nicht-menschlichen Ursprungs: Zum Beispiel:

  • Olfaktophilie kann ein Taschentuchfetischismus sein
  • es kann die Neigung sein, Benzin oder Ozon zu schnüffeln (lebensgefährlich)
  • es kann die Neigung sein, z.B. an einem Edding zu schnüffeln
  • es kann auch aufgestaute Gerüche bedeuten wie z.B. ein Kellergeruch

Erst durch sexuelle Erregung werden Gerüche zu Olfaktophilie

In dem ein Geruch jedes mal sexuell erregend wirkt (also nicht nur gelegentlich), ist es der Fetisch Olfaktolphilie. Für die meisten Menschen wird es eher abstößig sein, an getragenen Socken zu rieche oder stinkenden Füssen. Erst recht wird es die wenigsten Menschen erregen wenn sie eine Kellertür öffnen die lange verschlossen war und etwa nach Moder riecht

Bekannte Vertreter der Olfaktophilie: Schon Goethe und Napoleon Bonaparte

Bereits im Mittelalter gab es Olfaktophilie. Zunächst mag man hier erstaunt sein, doch wenn man sich die damalige Mode betrachtet, ist das so gar nicht wirklich verwunderlich. Damals galt der Kleidungsstil des Rokoko oder Hochrokoko. Es gab z.B. Oberkleider und Unterröcke, oft viellagig. Also reichlich Geruchspotential.

Den Fetisch Olfaktopilie schreibt man bereits Goethe zu.

Goethe soll seiner Geliebten, Frau Charlotte von Stein, einmal gestanden haben, Ihr ein Mieder entwendet zu haben.  Sicher hat er gerne immer wieder daran gerochen.

Den Fetisch Olfaktopilie schreibt man bereits Napoleon Bonaparte zu.

Napoleon soll während einer ägyptischen Expedition einer Geliebten Joséphine gesagt haben;

Wasch Dich nicht mehr, ich komme bald zurück

Ob Napoleon hier Olfaktophilie gemeint hat (also z.B. Wäsche) oder Mysophilie (also Körperausdünstung) ist jedoch nicht bekannt.

Olfaktophilie ist keine kleine Fetischnische sondern weit verbreitet

Im wahren Leben ebenso wie im Internet bieten Sexshops getragene Wäsche an z.B.für die Zielgruppe Männer getragene Höschen oder BHs) an. Aber auch einige Pornostars oder Eroktisternchen tun es.

Das ist heute aber nicht mehr so einfach, weil man beim Verkaufen Hygienevorschriften beachten muß.

Bei einem Kauf z.B. über eBay wird das wohl wohl so sein, ob das auch in "beauftragten" Fällen so sein wird, mag mal dahin gestellt sein.

Daß sich aus Olfaktophilie ein gewisser dunkler Markt entwickelt hat, zeigt, wie weit verbreitet Olfaktopilie eigentlich ist.

Zudem wird man kaum erahnen können, welchen Umfang das privat hat.

Olfaktophilie oder Mysophilie * Was ist der Unterschied?

Der Unterschied zwischen Olfaktophilie und Mysophilie definiert sich wie folgt:

  • Von Olfaktophilie spricht man bei einem generellen Geruchsfetischismus.
  • Die Mysophilie meint dagegen die Ausdünstungen des menschlichen Körpers

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